Erfolgreiche Durchführung des PBAKA-Seminars:


„Systematische Durchführung einer arbeitsplatzbezogenen Korruptionsgefährdungsanalyse mit dem
MITO-Methoden-Tool“

Am 27.06.2017 wurde in der PBAKA von Prof. Binner und Herrn Ministerialrat a.D. Heitzer erstmalig ein Korruptionsgefährdungsanalyse-Seminar durchgeführt. Diese Korruptionsgefährdungsanalyse erhält in den Unternehmen der öffentlichen Verwaltung oder auch im Gesundheitswesen einen immer höheren Stellenwert. Beispielsweise ist dafür auch aktuell die neue Zertifizierungsnorm ISO 37001 als Standard zur Korruptionsverhinderung entwickelt worden. Die Teilnehmer lernten im Seminar eine methodengestützte Vorgehensweise mit dem MITO-Methoden-Tool auf der Grundlage von Korruptionsgefährdungs-Referenz-Checklisten kennen. Nach der arbeitsplatzbezogenen Bewertung durch die Teilnehmer in Bezug auf:

  1. eine tätigkeitsbezogene 360-Grad- Korruptionsgefährdungsanalyse
  2. eine arbeitsstrukturbezogene 360-Grad- Korruptionsgefährdungsanalyse
  3. eine organisationsstrukturbezogene 360-Grad- Korruptionsgefährdungsanalyse

Wurden die Ergebnisse in digitalisierter Form präsentiert. Daraus erfolgte ebenfalls eine methodengestützte Handlungsbedarfs-, Ziele-, Maßnahmenkaskadenbildung mit der Ableitung von to-do-Listen zur Beseitigung der Korruptionsrisiken. Die Fragestellungen in der Handreichung zur Feststellung besonders korruptionsgefährdeter Arbeitsgebiete des Bundesministerium des Innern vom 04.01.2012 wurde ebenfalls als MITO-Portfoliomatrix hinterlegt und kann mit Unterstützung des MITO-Methoden-Tools detailliert zweidimensional, d.h. nach Korruptionsrelevanz und Gefährdungsgrad einfach und schnell, insbesondere auch auf einen definierten und vergleichbaren Qualitätsstand, beantwortet werden.

Die Teilnehmer waren mit den Ergebnissen des von ihnen durchgeführten Referenzbeispiels sehr zufrieden. Dieses Seminar wird am 19.10.2017 in Hannover wiederholt.

 

Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung.